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Pralinés selber machen
Kochwissen

Pralinés selber machen: Anleitung, Rezepte und Tipp

Pralinés selber machen ist einfacher, als du denkst. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie Schokolade, Ganache und Füllung gelingen und wie du typische Fehler vermeidest.

Sofie

Sofie

Digital Content Creator

Wie kannst du Pralinés selber machen?

Pralinés selber machen funktioniert in wenigen Schritten: Schokolade vorbereiten, je nach Rezept temperieren, Pralinés formen oder giessen, füllen und fest werden lassen. Die genaue Zubereitung hängt davon ab, welche Praliné-Art du machst.

  1. Schokolade vorbereiten: Schokolade oder Couverture fein hacken und nach Rezept schmelzen.

  2. Schokolade temperieren: Für einen schönen Glanz und knackigen Biss die Couverture kontrolliert erwärmen und abkühlen.

  3. Pralinés formen oder giessen: Je nach Rezept die Masse von Hand rollen, spritzen oder in eine Pralinéform geben.

  4. Pralinés füllen: Ganache, Caramel oder eine andere Füllung einfüllen.

  5. Fest werden lassen: Die Pralinés vollständig fest werden lassen und nach Wunsch dekorieren.

Schokolade richtig schmelzen

In diesem Video zeigen wir dir, wie du Schokolade richtig schmilzt. Entscheidend sind eine tiefe Temperatur, regelmässiges Rühren und kein Kontakt mit Wasser. So wird die Schokolade schön glatt und glänzend.

Was brauchst du zum Pralinés selber machen?

Für selbstgemachte Pralinés brauchst du keine Profi-Ausrüstung. Gute Schokolade, eine Schüssel, ein Spachtel und etwas Geduld reichen für viele Rezepte bereits aus. Besonders einfach gelingt der Einstieg mit handgerollten Truffes.

Für gefüllte oder gegossene Pralinés ist eine Pralinéform praktisch. Ein Spritzsack hilft dir, Ganache und andere Füllungen sauber zu portionieren. Möchtest du die Schokolade exakt temperieren, lohnt sich zudem ein Küchenthermometer.

Unser Tipp: Such dir zuerst ein Rezept aus und besorge nur das Zubehör, das du dafür wirklich brauchst. So kannst du unkompliziert starten und deine Praliné-Ausrüstung später ergänzen.

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Produkte für Pralinen

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Pralinenform Toffee, Silikon - Bild 1Pralinenform Toffee, Silikon - Bild 1
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Welche Schokolade eignet sich für selbstgemachte Pralinés?

Für feine Pralinés ist Couverture besonders gut geeignet. Sie enthält mehr Kakaobutter als herkömmliche Schokolade. Dadurch lässt sie sich gut verarbeiten und sorgt bei richtiger Temperierung für eine glänzende Oberfläche und einen schönen Knack.

Ob du dunkle, Milch- oder weisse Couverture verwendest, hängt vom Rezept und deinem Geschmack ab. Dunkle Couverture schmeckt kräftiger, Milch-Couverture milder und weisse Couverture besonders süss und cremig.

Für Ganache und andere Füllungen kannst du je nach Rezept auch normale Schokolade verwenden. Halte dich dabei am besten an die angegebene Sorte und Menge. So stimmen Geschmack und Konsistenz.

Kurz gesagt: Für gegossene Pralinés und Schokoladenüberzüge greifst du am besten zu Couverture. Bei Füllungen entscheidet das jeweilige Rezept.

Alles übers Schokoladeschmelzen findest du hier...

Welche Praliné-Arten kannst du selber machen?

Pralinés lassen sich auf verschiedene Arten herstellen: gegossen, gespritzt, von Hand gerollt oder kunstvoll geschichtet. Welche Methode sich eignet, hängt vor allem von der Konsistenz der Praliné-Masse ab.

Den letzten Schliff erhalten selbstgemachte Pralinés mit einem glänzenden Überzug aus Couverture und einer hübschen Dekoration. Essbare Goldfarbe, Silberkügelchen oder Schokoladestreusel machen aus den kleinen Köstlichkeiten ein schönes Geschenk.

Pralinés schmecken frisch am besten. Bewahre sie idealerweise bei 18 bis 20 Grad auf. Im Sommer dürfen sie gut verschlossen in den Kühlschrank.

Pralinen

Pralinen

Pralinen selber machen, macht viel Spass und zum Verschenken erst recht. Je nach Vorliebe wählst du deine Milch- oder dunkle Schokolade.

Total
2 h 20 min
Aktiv
20 min
vegetarischglutenfrei

Truffes selber machen

Sie sind kugelartig und mit einer sogenannten Ganache gefüllt: Für die Füllung werden Butter, Rahm und Kuvertüre gekocht, cremig geschlagen und mit verschiedenen Aromen und/oder Alkohol ergänzt.

Der in der Schweiz gebräuchliche französische Name Truffe bedeutet Trüffel. Die Pralinés wurden so benannt, weil sie den begehrten Bodenpilzen in Form und Farbe doch recht ähnlich sehen.

Klassisch: Die Truffes werden in Schokolade getaucht und über ein Gitter gerollt, damit sich die typischen Spitzchen bilden.

Pralinés von Hand rollen

Einfacher geht’s nicht: Pralinés kann man auch ohne Förmchen, Hohlkörper und Spritzsack herstellen. Die Pralinenmasse muss einfach die richtige Konsistenz haben, damit man sie von Hand zu Kugeln rollen kann.

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Truffes- und handgerollte Pralinés-Rezepte

Crispy Kaffee-Truffes
Premium

Crispy Kaffee-Truffes

Total
2 h 40 min
Aktiv
40 min
vegetarisch
Ruby-Schokolade-Truffes

Ruby-Schokolade-Truffes

Total
4 h
Aktiv
30 min
vegetarischglutenfrei
Baileys-Truffes

Baileys-Truffes

Total
2 h 55 min
Aktiv
40 min
vegetarischglutenfrei
Truffes Deluxe

Truffes Deluxe

Total
3 h 10 min
Aktiv
40 min
vegetarischglutenfrei
Rumkugeln

Rumkugeln

Total
50 min
Aktiv
40 min
vegetarisch
Punschkugeln

Punschkugeln

Total
1 h 20 min
Aktiv
40 min
vegetarisch
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Gefüllte Pralinés mit Hohlkörpern

Die dickflüssigen oder flüssigen Füllungen werden präzise dosiert in Hohlformen gefüllt, mit einer Schokoladeschicht verschlossen und evtl. mit Schokolade überzogen. Hohlkugeln und andere Hohlkörper für Pralinés sind online oder in Spezialitätenläden erhältlich.

selbstgemachte Herz-Pralinen
Formvollendet: Diese Herzpralinés wurden mit Hohlkörpern gefertigt und kreativ gefüllt.

Gefüllte Pralinés selbst gemacht

Diese Pralinéherzli sind dank Füllform und Spritzbeutel schnell gemacht und nach Belieben gefüllt.

Schnitt- und Schichtpralinés

Sie enthalten als Kern verschiedene, voneinander abgegrenzte Füllmassen, die zuvor in breiten Schichten übereinander ausgestrichen und dann in mundgerechte Stücke geschnitten werden. Sie können mit Schokolade überzogen werden, sehen aber auch ohne Couvertüre hübsch aus.

Kokos-Pralinen

Kokos-Pralinen

Eine köstliche Versuchung und eine kleine Belohnung, die du selbst beim Abnehmen geniessen darfst.

Total
1 h 30 min
Aktiv
30 min
veganglutenfreischlank

Likörpralinés

Der Likör wird in einem vorgeformten Krustenkörper aus Zucker eingeschlossen. Dieser wird anschliessend mit Schokolade überzogen. Likörpralinés wie z.B. Kirschstängeli sind einfacher zu kaufen als selbst herzustellen.

Selbstgemachte Schokoladenpralinés auf hellen Tellern und Schälchen.

3 typische Fehler beim Pralinés selber machen

1. Fehler: Die Schokolade wird zu heiss Schmilzt Schokolade bei zu hoher Temperatur, kann sie dick oder körnig werden. Deshalb langsam und bei tiefer Temperatur schmelzen.

2. Fehler: Die Couverture wird nicht richtig temperiert Falsch temperierte Couverture bleibt oft matt und wird weniger knackig. Halte dich deshalb genau an die Temperaturen im Rezept.

3. Fehler: Die Ganache wird zu früh eingefüllt Ist die Ganache noch zu warm, kann die Schokoladenhülle schmelzen. Lass die Füllung deshalb zuerst genügend abkühlen.

Tafel Schokolade
Expert:innen Meinung

Macht Schokolade glücklich?

Wenn du daran glaubst und mit dem Genuss von Schokolade etwas Positives verbindest, dann schon. Denn unter diesen Umständen kann das Belohnungssystem aktiviert und der Neurotransmitter Dopamin sowie Endorphine ausgeschüttet werden.

Aus rein physiologischer Sicht hingegen ist das Glücksgefühl beim Konsum von Schokolade aus heutiger Sicht nicht zu erklären. Der Stoff Phenylethylamin, der tatsächlich in Schokolade enthalten ist, kann zwar auf die Neurotransmitter im Gehirn wirken und so das Glückshormon Serotonin freisetzen. Leider ist die Konzentration in Schokolade jedoch zu gering, um tatsächlich eine stimmungsaufhellende Wirkung zu haben.

Was man dunkler Schokolade zumindest immer noch zugutehalten kann, sind die enthaltenen Flavonoide. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben nämlich nachweislich einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System. Und einige Studien deuten sogar darauf hin, dass der regelmässige Verzehr kleiner Mengen Bitterschokolade den Blutdruck senken kann.

Wina Betty Bossi Mitarbeiterin

Wina

Ernährungsberaterin

Häufige Fragen rund ums Pralinés selber machen

Welche Schokolade eignet sich für Pralinés? Für Pralinés eignen sich dunkle Schokolade, Milchschokolade und weisse Schokolade. Für einen glänzenden Überzug oder gegossene Pralinés ist Couverture besonders geeignet.

Muss ich Schokolade für Pralinés temperieren? Für eine schön glänzende und knackige Schokoladenhülle ist das Temperieren wichtig. Dabei wird die Schokolade kontrolliert erwärmt und abgekühlt.

Kann ich Pralinés ohne Form selber machen? Ja. Besonders Truffes und handgerollte Pralinés lassen sich ohne Pralinéform herstellen. Die gekühlte Masse wird portioniert, geformt und anschliessend dekoriert oder mit Schokolade überzogen.

Warum werden meine Pralinés nicht glänzend? Eine matte Oberfläche kann entstehen, wenn die Schokolade nicht richtig temperiert wurde. Auch Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen können das Ergebnis beeinflussen.

Wie lange sind selbstgemachte Pralinés haltbar? Das hängt von der Füllung und den verwendeten Zutaten ab. Halte dich deshalb an die Haltbarkeitsangabe im jeweiligen Rezept. Frisch schmecken Pralinés am besten.

Wie bewahre ich selbstgemachte Pralinés auf? Bewahre Pralinés idealerweise bei 18 bis 20 Grad auf. Im Sommer kannst du sie gut verschlossen in den Kühlschrank stellen.

Rund um Schokolade...

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